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Folsäure bei Kinderwunsch: Warum der Start vor der Schwangerschaft zählt

Du hast die Pille abgesetzt, die Apps sind installiert, und du stellst dir vor, wie es sein wird, wenn dieser eine Test endlich zwei Striche zeigt. Aber hast du schon an Folsäure gedacht? Nein? Dann wird es Zeit. Denn während du noch auf den richtigen Moment wartest, läuft die Uhr schon – zumindest biologisch gesehen.

Warum Folsäure schon vor der Schwangerschaft?

Folsäure ist ein B-Vitamin, das dein Körper für die Zellteilung braucht. Und genau die läuft in den ersten Schwangerschaftswochen auf Hochtouren – oft noch bevor du überhaupt weißt, dass du schwanger bist. In dieser Phase schließt sich das Neuralrohr, aus dem später Gehirn und Rückenmark werden. Fehlt Folsäure, steigt das Risiko für Neuralrohrdefekte wie Spina bifida.

Das Problem: Bis du den positiven Test in der Hand hältst, sind oft schon drei, vier Wochen vergangen. Zu spät, um den Folsäurespeicher noch rechtzeitig aufzufüllen. Deshalb empfehlen Frauenärztinnen und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, mindestens vier Wochen vor der geplanten Schwangerschaft mit der Einnahme zu beginnen.

Wann sollte man mit Folsäure bei Kinderwunsch beginnen?

Die klare Antwort: sobald du die Verhütung absetzt. Manche Paare werden im ersten Zyklus schwanger, andere brauchen länger. Du weißt es vorher nicht. Also lieber einen Monat zu früh als einen Tag zu spät. Dein Körper braucht Zeit, um einen stabilen Folsäurespiegel aufzubauen – und genau der ist entscheidend, wenn die Eizelle befruchtet wird.

Lass bei dieser Gelegenheit auch deine Blutwerte von deiner Ärztin oder Hebamme checken. Manchmal spielen auch andere Nährstoffe wie Eisen oder Vitamin D eine Rolle, wenn es mit dem Schwangerwerden länger dauert.

Wie viel Folsäure brauchst du wirklich?

Die offizielle Empfehlung liegt bei 400 Mikrogramm Folsäure täglich – zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung. Manche Präparate enthalten 800 Mikrogramm, was auch in Ordnung ist. Wichtig ist, dass es sich um Folsäure oder die bioaktive Form Folat handelt. Letztere kann der Körper direkt verwerten, ohne sie erst umwandeln zu müssen.

Über die Ernährung allein schaffst du diese Menge kaum. Zwar steckt Folat in grünem Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn, aber du müsstest täglich große Mengen davon essen – und selbst dann wäre die Versorgung unsicher, weil das Vitamin hitze- und lichtempfindlich ist.

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Welche Folsäure ist am besten bei Kinderwunsch?

Im Drogeriemarkt, in der Apotheke, online – Folsäurepräparate gibt es überall. Aber nicht alle sind gleich. Achte darauf, dass das Produkt neben Folsäure auch andere Vitamine für die Fruchtbarkeit enthält: Vitamin B12 unterstützt die Zellteilung, Jod ist wichtig für die Schilddrüse, Vitamin D spielt eine Rolle im Hormonhaushalt.

Viele Hebammen und Ärztinnen empfehlen Kombipräparate, die speziell auf die Kinderwunschzeit abgestimmt sind. Die enthalten meist auch Omega-3-Fettsäuren und Eisen – alles Nährstoffe, die deinen Körper auf eine Schwangerschaft vorbereiten.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Mindestens 400 µg Folsäure oder Folat
  • Zusätzlich Vitamin B12, Jod und Vitamin D
  • Frei von unnötigen Zusatzstoffen
  • Im Idealfall mit DHA (Omega-3)
  • Geprüfte Qualität, am besten aus der Apotheke oder von bekannten Marken

Vitamine für die Fruchtbarkeit: Was noch wichtig ist

Folsäure ist das A und O, aber nicht das Einzige, was dein Körper jetzt braucht. Vitamin D beeinflusst den Zyklus und die Einnistung. Eisen sorgt dafür, dass deine Zellen genug Sauerstoff bekommen. Und Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Hormonproduktion. Wenn du dich für ein Kombipräparat entscheidest, hast du diese Bausteine meist schon dabei.

Auch für Männer gibt es übrigens spezielle Präparate, die die Spermienqualität verbessern können – Zink und Selen spielen hier eine Rolle. Kinderwunsch ist Teamsache, auch bei den Vitaminen.

Tipp von Hebammen: Nimm dein Folsäurepräparat immer zur gleichen Tageszeit, am besten morgens zum Frühstück. So wird es zur Routine und du vergisst es nicht. Stell dir zur Erinnerung eine Notiz ins Handy oder leg die Packung neben die Kaffeemaschine.

Femibion und Co.: Was taugen die bekannten Marken?

Femibion ist vielen Frauen ein Begriff, weil es in zwei Phasen aufgeteilt ist: eine für die Kinderwunschzeit und Frühschwangerschaft, eine für später. Die Präparate enthalten neben Folat auch Metafolin, eine besonders gut verwertbare Form. Andere beliebte Marken sind Elevit, Folio oder Doppelherz – alle haben ihre Stärken, alle decken die Grundversorgung ab.

Letztlich ist es weniger die Marke als die Zusammensetzung, die zählt. Wer unsicher ist, fragt am besten die Frauenärztin oder lässt sich in der Apotheke beraten. Hauptsache, du fängst an – egal mit welchem Produkt.

Und wenn ich schon schwanger bin?

Dann ist es trotzdem nicht zu spät. Auch wenn der ideale Zeitpunkt vor der Empfängnis liegt, profitierst du und dein Baby weiterhin von der Einnahme. Das Neuralrohr schließt sich zwar früh, aber Folsäure wird während der gesamten Schwangerschaft für Zellwachstum und Blutbildung gebraucht. Also: weitermachen, bis zur Geburt.

Dein nächster Schritt

Du musst keine Wissenschaft daraus machen. Besorg dir ein gutes Kombipräparat, das auf Kinderwunsch ausgelegt ist, und nimm es täglich. Dein Körper dankt es dir – und dein Baby auch, noch bevor es überhaupt da ist. Wer jetzt startet, gibt seinem Kind den bestmöglichen Start ins Leben.