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Stillkissen zum Schlafen – warum du es nach der Schwangerschaft nicht mehr hergeben willst

Stillkissen in der Schwangerschaft – klar, das kennt jede. Aber Stillkissen zum Schlafen auch nach der Geburt? Das ist für viele eine Überraschung. Dabei schwören unzählige Mütter darauf, ihr Stillkissen auch nachts im Bett zu behalten. Nicht nur zum Stillen, sondern einfach, weil sie damit besser schlafen.

Die Wahrheit ist: Ein gutes Stillkissen ist mehr als nur eine Stillhilfe. Es stützt deinen Rücken, entlastet deine Schultern und sorgt dafür, dass du in Seitenlage bequem liegst – egal ob du stillst oder einfach nur schlafen willst. Gerade in den ersten Monaten mit Baby, wenn du nachts mehrmals aufstehst, ist jede Minute Schlaf wertvoll. Und wenn du dich dabei wohlfühlst, schläfst du schneller wieder ein.

Warum ein Stillkissen auch zum Schlafen funktioniert

Ein Stillkissen ist anatomisch so geformt, dass es sich perfekt an deinen Körper anschmiegt. Die meisten Modelle sind etwa 190 cm lang und lassen sich in verschiedene Positionen bringen. Du kannst es zwischen die Knie klemmen, unter den Bauch schieben oder den Kopf darauf betten – je nachdem, was dir gerade guttut.

Viele Frauen schlafen in der Schwangerschaft zum ersten Mal in Seitenlage – und bleiben dabei. Die Seitenlage entlastet die Wirbelsäule und verhindert, dass du auf dem Rücken liegst, was gerade bei Rückenschmerzen oder nach einem Kaiserschnitt unangenehm sein kann. Das Stillkissen stabilisiert diese Position und verhindert, dass du nachts unbewusst auf den Rücken rollst.

Außerdem: Wenn du nachts stillst, brauchst du das Kissen sowieso griffbereit. Warum es also nicht gleich im Bett lassen? Du sparst dir das ständige Hin- und Herräumen und hast es immer da, wo du es brauchst.

Welche Füllung eignet sich am besten zum Schlafen?

Nicht jedes Stillkissen ist gleich. Die Füllung macht den Unterschied – nicht nur beim Stillen, sondern auch beim Schlafen. Es gibt drei gängige Füllungen: Mikroperlen, EPS-Perlen und Polyesterfasern.

Mikroperlen sind winzige Kügelchen aus Polystyrol. Sie passen sich extrem gut an deinen Körper an und rascheln kaum. Das ist ideal, wenn du ein leichter Schläfer bist oder dein Baby neben dir schläft. Der Nachteil: Mikroperlen-Kissen sind schwerer und lassen sich nicht so leicht in Form bringen.

EPS-Perlen sind größer und leichter. Sie geben mehr nach und lassen sich gut aufschütteln. Allerdings rascheln sie deutlich hörbar – das kann störend sein, wenn du nachts aufwachst oder dein Baby ein leichter Schläfer ist.

Polyesterfasern sind die weichste Variante. Sie fühlen sich an wie ein normales Kissen und sind waschbar. Allerdings verlieren sie schneller ihre Form und müssen öfter aufgeschüttelt werden. Für Langzeitnutzung zum Schlafen sind sie weniger geeignet.

Wer sein Stillkissen wirklich dauerhaft zum Schlafen nutzen will, ist mit Mikroperlen am besten beraten. Sie behalten ihre Form, stützen zuverlässig und sind leise.

Stillkissen richtig positionieren – so schläfst du am besten

Es gibt nicht die eine richtige Position für ein Stillkissen im Bett. Jede Frau hat ihre eigene Vorliebe – und die kann sich auch von Nacht zu Nacht ändern. Hier sind die drei häufigsten Varianten:

Zwischen den Knien: Das Stillkissen liegt zwischen deinen Beinen, während du auf der Seite liegst. Das entlastet die Hüfte und verhindert, dass deine Knie aufeinander drücken. Besonders angenehm, wenn du Hüftschmerzen hast oder nach der Geburt noch empfindlich bist.

Unter dem Bauch: Du legst das Kissen vor deinen Körper und lehnst dich leicht darauf. Das stützt den Oberkörper und ist ideal, wenn du Sodbrennen hast oder nicht ganz flach liegen kannst. Auch nach einem Kaiserschnitt kann diese Position angenehmer sein.

Als Nackenstütze: Das Stillkissen ersetzt das normale Kopfkissen. Du formst es zu einem U und legst deinen Kopf hinein. Das stützt den Nacken und verhindert Verspannungen. Nicht für jeden geeignet, aber einen Versuch wert, wenn du oft mit Nackenschmerzen aufwachst.

Probier einfach aus, was sich für dich richtig anfühlt. Es gibt kein Richtig oder Falsch – nur das, was dir hilft, besser zu schlafen.

Die ungeschminkte Wahrheit: Dein Partner wird das Stillkissen hassen. Es nimmt Platz weg, liegt im Weg rum und fühlt sich für ihn völlig unnötig an. Aber: Du brauchst deinen Schlaf mehr als er seine Beinfreiheit. Bleibt hart.

Kann man mit einem Stillkissen auf dem Rücken schlafen?

Theoretisch ja, praktisch eher nein. Stillkissen sind für die Seitenlage gemacht. Wenn du auf dem Rücken schläfst, kannst du es höchstens unter die Knie legen, um den unteren Rücken zu entlasten. Aber dafür ist ein normales Kissen ehrlich gesagt besser geeignet.

Viele Frauen, die vor der Schwangerschaft Rückenschläfer waren, bleiben nach der Geburt bei der Seitenlage. Gerade wenn du stillst, ist die Seitenlage ohnehin bequemer – und mit einem Stillkissen wird sie zur angenehmsten Schlafposition überhaupt.

Wie lange kann man ein Stillkissen zum Schlafen nutzen?

So lange du willst. Es gibt keine Regel, die besagt, dass du dein Stillkissen nach dem Abstillen aus dem Bett verbannen musst. Viele Mütter behalten es jahrelang – manche sogar für immer.

Die Füllung hält bei guter Qualität mehrere Jahre. Du merkst, dass es Zeit für ein neues Kissen ist, wenn es seine Form nicht mehr hält oder sich platt anfühlt. Bei Mikroperlen-Kissen kannst du oft Nachfüllpackungen kaufen und das Kissen einfach wieder auffrischen.

Manche Frauen nutzen ihr Stillkissen später als Lesekissen, Rückenstütze auf der Couch oder sogar als Begrenzung fürs Baby, wenn es lernt zu sitzen. Ein gutes Stillkissen ist eine Anschaffung, die sich über Jahre auszahlt.

Stillkissen und Co-Sleeping – passt das zusammen?

Wenn dein Baby bei dir im Bett schläft, musst du vorsichtig sein. Ein Stillkissen sollte niemals in der Nähe des Babygesichts liegen. Die Gefahr, dass das Baby sich darin verfängt oder das Gesicht hineindrückt, ist zu groß.

Viele Mütter, die co-sleepen, legen das Stillkissen ans Fußende oder nutzen es nur zum Stillen und schieben es danach weg. Manche legen es auch als Begrenzung zwischen sich und den Partner – aber niemals zwischen sich und das Baby.

Wenn du dein Stillkissen zum Schlafen nutzen willst und gleichzeitig co-sleepst, ist ein Beistellbett die sicherste Lösung. Dein Baby liegt nah bei dir, aber in seinem eigenen Bereich – und du kannst dein Stillkissen nutzen, ohne dir Sorgen machen zu müssen.

Welches Stillkissen eignet sich am besten zum Schlafen?

Nicht jedes Stillkissen ist fürs Schlafen geeignet. Zu kurze Kissen (unter 170 cm) bieten nicht genug Stütze. Zu feste Kissen sind unbequem. Zu weiche Kissen verlieren über Nacht ihre Form.

Ein gutes Stillkissen zum Schlafen sollte mindestens 190 cm lang sein, eine Mikroperlen-Füllung haben und einen waschbaren Bezug. Der Bezug sollte aus Baumwolle sein – Polyester schwitzt nachts zu sehr.

Viele Hebammen empfehlen das Theraline Original. Es ist 190 cm lang, mit Mikroperlen gefüllt und behält auch nach Monaten seine Form. Der Bezug ist abnehmbar und waschbar – wichtig, weil du nachts schwitzt und das Kissen regelmäßig gewaschen werden sollte. Wer ein Stillkissen sucht, das sowohl zum Stillen als auch zum Schlafen taugt, ist damit gut beraten.

Stillkissen waschen – wie oft und wie?

Wenn du dein Stillkissen jede Nacht im Bett hast, solltest du den Bezug alle zwei Wochen waschen. Nachtschweiß, Hautschuppen und Bakterien sammeln sich an – genau wie bei deiner Bettwäsche.

Die meisten Stillkissen-Bezüge sind bei 60 Grad waschbar. Das reicht, um Keime abzutöten. Manche Bezüge vertragen auch den Trockner – das steht auf dem Etikett. Wenn nicht, häng ihn einfach auf die Leine. Stillkissen-Bezüge trocknen schnell.

Das Kissen selbst solltest du nicht waschen. Die Füllung verklumpt in der Waschmaschine und wird unbrauchbar. Wenn das Kissen riecht oder fleckig ist, kannst du es punktuell mit einem feuchten Tuch reinigen. Bei hartnäckigen Flecken hilft ein Polsterspray.

Stillkissen als Schwangerschaftskissen – lohnt sich das?

Viele Frauen kaufen sich in der Schwangerschaft ein Schwangerschaftskissen und nach der Geburt ein Stillkissen. Das ist doppelt gemoppelt. Ein gutes Stillkissen funktioniert genauso gut in der Schwangerschaft – und du kannst es danach weiterverwenden.

Der einzige Unterschied: Manche Schwangerschaftskissen sind länger (bis zu 220 cm) und lassen sich komplett um den Körper wickeln. Das ist in der Schwangerschaft angenehm, aber nach der Geburt oft zu viel. Ein 190-cm-Stillkissen ist der bessere Kompromiss – lang genug für die Schwangerschaft, handlich genug fürs Stillen und Schlafen danach.

Alternativen zum Stillkissen – was funktioniert auch?

Wenn du kein Stillkissen kaufen willst, kannst du es mit einem langen Seitenschläferkissen versuchen. Die sind ähnlich geformt, aber meist gerader und weniger flexibel. Sie stützen die Seitenlage, lassen sich aber nicht so gut fürs Stillen nutzen.

Manche Frauen nehmen einfach ein normales Kissen zwischen die Knie. Das funktioniert auch, ist aber weniger stabil. Du musst es nachts öfter zurechtrücken, weil es verrutscht.

Ein Stillkissen ist keine Pflicht. Aber wenn du eins hast, wirst du schnell merken, dass du ohne nicht mehr schlafen willst. Es ist eine dieser Anschaffungen, bei denen du dich fragst, wie du vorher ohne ausgekommen bist.

Was tun, wenn das Stillkissen nachts stört?

Nicht jede Frau kommt mit einem Stillkissen im Bett klar. Manche empfinden es als zu groß, zu warm oder einfach störend. Das ist völlig okay. Zwing dich nicht dazu, es zu nutzen, nur weil alle anderen es toll finden.

Wenn du merkst, dass du nachts schlechter schläfst, weil das Kissen im Weg ist, leg es neben das Bett. Du kannst es immer noch zum Stillen nutzen – und danach wieder weglegen. Oder du nutzt es nur in den ersten Wochen nach der Geburt, wenn dein Körper noch empfindlich ist, und lässt es später weg.

Es gibt keine Regel, die besagt, dass du dein Stillkissen zum Schlafen nutzen musst. Es ist ein Hilfsmittel – und Hilfsmittel sind dazu da, dir das Leben leichter zu machen. Wenn es das nicht tut, lass es weg.

Stillkissen und Partner – wie klappt das im Bett?

Seien wir ehrlich: Ein Stillkissen im Bett ist nicht partnerfreundlich. Es nimmt Platz weg, liegt zwischen euch und macht Kuscheln unmöglich. Dein Partner wird sich wahrscheinlich beschweren – zumindest am Anfang.

Die meisten Paare finden aber eine Lösung. Manche legen das Stillkissen nur auf einer Seite, sodass der Partner auf der anderen Seite genug Platz hat. Manche nutzen es nur in den ersten Monaten, wenn die Mama nachts öfter stillt und jede Minute Schlaf zählt. Und manche Partner gewöhnen sich einfach daran.

Wenn dein Partner wirklich nicht klarkommt, könnt ihr auch getrennte Betten in Erwägung ziehen – zumindest für die ersten Monate. Klingt dramatisch, ist aber für viele Eltern die beste Lösung. Du schläfst mit Baby und Stillkissen, er schläft ungestört – und alle sind ausgeruhter.

Lohnt sich ein teures Stillkissen wirklich?

Es gibt Stillkissen für 20 Euro und welche für 80 Euro. Der Unterschied liegt in der Füllung, der Verarbeitung und der Haltbarkeit. Ein billiges Stillkissen verliert schnell seine Form, die Nähte gehen auf und die Füllung verklumpt.

Wenn du dein Stillkissen nur zum Stillen nutzt, reicht vielleicht ein günstiges Modell. Aber wenn du es jeden Tag – und jede Nacht – benutzt, lohnt sich die Investition in ein hochwertiges Kissen. Es hält länger, ist bequemer und du ärgerst dich nicht nach drei Monaten, dass du es neu kaufen musst.

Ein gutes Stillkissen kostet zwischen 50 und 80 Euro. Das klingt viel, aber wenn du es zwei Jahre lang jede Nacht nutzt, sind das weniger als 15 Cent pro Nacht. Für besseren Schlaf ist das ein fairer Preis.

Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zum Theraline Original. Es kostet zwar mehr als ein No-Name-Kissen, aber die Qualität rechtfertigt den Preis. Die Füllung bleibt in Form, der Bezug hält Dutzende Waschgänge aus und du kannst es später sogar als Lesekissen weiterverwenden. Für Mütter, die ihr Stillkissen nicht nur zum Stillen, sondern auch zum Schlafen nutzen wollen, ist es die beste Wahl.

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